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	<title>Karl Guevara</title>
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		<title>Karl Guevara</title>
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		<title>Namensvettern</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 20:08:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eigentlich habe ich ja nur darauf hinweisen wollen, dass es auch noch andere Menschen gibt, die mit diesem Namen gesegnet sind, und dabei nicht über Kreuzfahrten schreiben. Doch, oh Grauen, nun gibt es auch noch einen Augenexperten meines Namens, der da draußen sein Unwesen treibt. Vielleicht ist es sogar derselbe, der sich sonst auf den [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karlguevara.wordpress.com&amp;blog=9320044&amp;post=60&amp;subd=karlguevara&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich habe ich ja nur darauf hinweisen wollen, dass es auch noch andere Menschen gibt, die mit diesem Namen gesegnet sind, und dabei nicht über Kreuzfahrten schreiben. Doch, oh Grauen, nun gibt es auch noch einen Augenexperten meines Namens, der da draußen sein Unwesen treibt. Vielleicht ist es sogar derselbe, der sich sonst auf den Kreuzfahrten vergnügt? <a href="http://www.howtoimproveeyesightnaturally.net/">Naturally Improve Your Eyesight</a>, das ist sein Angebot, und was soll man dagegen auch sagen können? Jedenfalls sinnvoller, als auf Kreuzfahrten zu gehen.</p>
<p>So oder so ist die Relevanz meines Lebens bereits wieder ganz weit nach unten gerutscht, ich kann ja nicht mal mehr hoffen. Oder etwa doch?</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/karlguevara.wordpress.com/60/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/karlguevara.wordpress.com/60/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/karlguevara.wordpress.com/60/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/karlguevara.wordpress.com/60/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/karlguevara.wordpress.com/60/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/karlguevara.wordpress.com/60/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/karlguevara.wordpress.com/60/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/karlguevara.wordpress.com/60/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/karlguevara.wordpress.com/60/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/karlguevara.wordpress.com/60/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/karlguevara.wordpress.com/60/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/karlguevara.wordpress.com/60/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/karlguevara.wordpress.com/60/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/karlguevara.wordpress.com/60/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karlguevara.wordpress.com&amp;blog=9320044&amp;post=60&amp;subd=karlguevara&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Goldrausch</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 22:24:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karlguevara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karl Guevara]]></category>
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		<description><![CDATA[Es war still geworden um Karl Guevara. Hunde waren stehen geblieben und kratzten sich verlegen hinterm Ohr, Rentner erhoben sich von ihren Parkbänken und blickten angestrengt mit zusammengekniffenen Augen in die Ferne, die Köpfe drehend, in alle Richtungen. Kaum erschienen, schon war er verschwunden, denn auch das ist Karl Guevara, ein Escape Artist. Ich fühle [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karlguevara.wordpress.com&amp;blog=9320044&amp;post=57&amp;subd=karlguevara&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war still geworden um Karl Guevara. Hunde waren stehen geblieben und kratzten sich verlegen hinterm Ohr, Rentner erhoben sich von ihren Parkbänken und blickten angestrengt mit zusammengekniffenen Augen in die Ferne, die Köpfe drehend, in alle Richtungen. Kaum erschienen, schon war er verschwunden, denn auch das ist Karl Guevara, ein <em>Escape Artist.</em></p>
<p>Ich fühle mich heimisch auf drei Kontinenten, kenne die anderen aber immerhin noch so gut wie das Nachbardorf meiner Kindheit. Dies soll keine Prahlerei sein, ich reise nicht gerne, ich lebe lieber. Das dann aber, wo immer es auch sei. Die letzten Wochen über musste ich mich um eine Webseite in den USA kümmern, wie immer unter Pseudonym. Man kann ja nichts machen, wenn man verhungern will, aber man kann ja nichts machen, wenn man nicht verhungern will: Arbeit muss sein. Nun ist es in den Staaten immer noch einfacher, als Schreiber sein Geld zu verdienen, und das sogar als Ausländer. Also ein virtueller Aufenthalt dort, die letzte Zeit über, ich habe viel gelernt. Twitter, Facebook, WordPress, SEO, Spamfilter, mein Arsch ist offen.</p>
<p>Die Entstehung der Web-Ökonomie dort erinnert mich an meine Zeiten im Yukon, in einem anderen Leben. Wie zu Zeiten des Goldrausches müssen Claims abgesteckt werden, Minen werden gegraben, man hängt mit den Machern in den Saloons rum, ab und zu wird auch scharf geschossen. Aber nur die wenigsten finden Gold, zumindest genug um sich aus diesem Dreck zu befreien. Ich erinnere mich an Marco McLaughin, Sohn eines Schotten und einer guatemaltekischen Mutter, und einer der merkwürdigsten Typen, die mir je über den Weg gelaufen sind. Er hatte feuerrotes Haar, kam fast wie ein Ire rüber, aber gleichzeitig glaubte er tiefsten Herzens an die indianischen Götter und Geister seiner Mutter, die ihn auf Schritt und Tritt begleiteten. Er war spät in die Stadt gekommen, als die meisten schon wieder weiterzogen, um Chinarestaurants in Indianapolis zu eröffnen, oder die wenigen Nuggets, die sie finden konnten, in den Pfandhäusern Chicagos umzusetzen.<br />
Nicht so Marco. Marco war fest davon überzeugt, dass für ihn noch etwas zu holen sein würde. Irgendeine Gottheit hatte es ihm während eines Vollrausches zugeflüstert, den er an der Ostküste nur aufgrund eines menschenfreundlichen LKW-Fahrers überlebt hatte, der ihn aus der Gosse aufgelesen und augenblicklich ins Krankenhaus verfrachtet hatte, bevor er bei zweistelligen Minusgraden erfrieren konnte. Und nun teilte er uns bei seinem dritten Glas Whisky mit, der Typ sei gar kein normaler LKW-Fahrer gewesen. Vielmehr habe es sich dabei um den Sonnengott gehandelt, der in einen Goldmantel gewandelt tagsüber den Himmel abschreite, bevor er allabendlich im Westen in den Krieg gegen die Finsternis ziehen müsse.</p>
<p>Ich schaute damals aus dem Fenster. Es war erst Nachmittag, aber um diese Zeit des Jahres wurde es früh dunkel, und die Sonne stand tief. Anderswo auf der Welt wurden Leute für diese Art von Glaubensbekundigungen zuerst halb totgefoltert und dann verbrannt. Hier hingegen riefen sie lediglich bierseliges Gelächter hervor, und eine neue Lokalrunde wurde durch Smither angekündigt, der heute seiner Grube ein paar Gramm hatte entreißen können, bevor der Wassereinbruch weitere Arbeit unmöglich gemacht hatte.</p>
<p>Ich hingegen war mir mit all dem nicht so sicher. Ich schaute einfach nur und dachte nach. Das Licht war grell und blendend, lange Schatten wurden geworfen, und die vereisten Felder glitzerten verheißungsvoll. Eigentlich, dachte ich mir, war ich nur deshalb hergekommen. Echtes Gold blieb mir auf eine seltsame Art und Weise gleichgültig, solange ich dieses Licht nur riechen durfte.<br />
Im Augenwinkel meinte ich, Marco nicken zu sehen, als hätte er meine Gedanken gelesen. Doch als ich mich umdrehte, schritt er mit Tiffy ins obere Stockwerk hinauf. Tiffy kriegte jeden am ersten Abend, bis sie ihre Narben zeigte.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/karlguevara.wordpress.com/57/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/karlguevara.wordpress.com/57/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/karlguevara.wordpress.com/57/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/karlguevara.wordpress.com/57/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/karlguevara.wordpress.com/57/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/karlguevara.wordpress.com/57/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/karlguevara.wordpress.com/57/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/karlguevara.wordpress.com/57/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/karlguevara.wordpress.com/57/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/karlguevara.wordpress.com/57/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/karlguevara.wordpress.com/57/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/karlguevara.wordpress.com/57/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/karlguevara.wordpress.com/57/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/karlguevara.wordpress.com/57/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karlguevara.wordpress.com&amp;blog=9320044&amp;post=57&amp;subd=karlguevara&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Der Hund und Das Messer</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 20:33:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karlguevara</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Draußen regnet es und es riecht nach Knoblauch. Drinnen sitz ich bei Cuba Libre und erinnere mich an damals, als ich mit Knut &#8222;Das Messer&#8220; Meyerowitz eine Kneipentour durch eine Mittelstadt in Norddeutschland machte. Wir hatten kein Ziel, aber schon viel Bier getrunken und Döner gegessen und genug Fahrt aufgenommen, um ewig weitertrinken zu können. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karlguevara.wordpress.com&amp;blog=9320044&amp;post=30&amp;subd=karlguevara&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Draußen regnet es und es riecht nach Knoblauch. Drinnen sitz ich bei Cuba Libre und erinnere mich an damals, als ich mit Knut &#8222;Das Messer&#8220; Meyerowitz eine Kneipentour durch eine Mittelstadt in Norddeutschland machte. Wir hatten kein Ziel, aber schon viel Bier getrunken und Döner gegessen und genug Fahrt aufgenommen, um ewig weitertrinken zu können.</p>
<p>Draußen regnete es nicht mehr und wir rochen nach Knoblauch und scharfer Soße, als wir den jungen Friseur von diesem Laden in der Roten Straße trafen, der uns mit seinen Visitenkarten zugeschmissen hatte. Dabei wollte niemand von uns einen Haarschnitt. Wir gingen in die Sülze mit ihm, zu mehr Bier und der Musikbox und dem Haufen Nutten, der dort zu dieser Zeit immer rumlungerte. Wir waren erst 16 und hatten keine Ahnung von nichts, aber wir waren trotzdem gern gesehene Gäste.</p>
<p>Der Friseur, der hatte einen Hund mitgebracht, der war genauso schwul wie sein Herrchen. War auch nicht leicht damals, in einer norddeutschen Mittelstadt, so mit Hund und Schwulsein und dem ganzen Kram. Ich sah den Barkeeper an, den man damals noch Wirt nannte, und er wusste, ich war zu jung, und er wusste, ich hatte beim letzten Mal die Zeche geprellt, und er wusste, ich würde später mal ein Kunde von ihm werden, falls ich dann noch lebte. Also schenkte er mir ein, während Das Messer drüben an der Box rumfummelte oder an einer Nutte, ich habe es nicht gesehen.</p>
<p>Sascha kam auf mich zu und gab mir Zigaretten, er schuldete mir noch 5 Mark, aber er zahlte nie was in Bargeld zurück, immer nur in unverzollten Verbrauchsgütern osteuropäischer Herkunft. Er umarmte den Friseur und ging mit ihm davon, auf ein Zimmer im zweiten Stock vermutlich, jedenfalls lag da nun dieser schwule Hund zu meinen Füßen und Das Messer tanzte mit einer Frau oder kotzte sich die Seele aus dem Leib oder war gerade pissen, ich habe es nicht gesehen. Und der Hund guckte mich vorwurfsvoll an.</p>
<p>Ich verstehe Tiere nicht. Manche Menschen schwören, ihre Viecher könnten sprechen, und das kann ja auch sein, aber solange ich nicht selber zum Pinscher oder Cockerspaniel oder Chihuahua werde, schnalle ich einfach nicht, was die von mir wollen. Der schwule Hund lag einfach nur da und guckte mich an.</p>
<p>Ich bestellte eine Currywurst und gab dem Typen die Hälfte. Er fraß sie auf, Hunde fressen ja alles, was sie so kriegen können, und ich fraß die andere Hälfte. Der vorwurfsvolle Blick blieb. Ich schaute mich nach dem Friseur um, aber dem wurden gerade seine haarigen Eier geleckt und er dachte mit Sicherheit nicht an das blöde Vieh, obwohl das sicher auch manchmal seine haarigen Eier leckte, wie ich vermutete. Das Messer war auf dem Klo eingeschlafen oder im Nebenraum Billard spielen gegangen, ich habe es nicht gesehen. Aber der Köter ließ mir keine Ruhe. Ich schnappte ihn also und nahm ihn mit nach draußen, wo es wieder leicht zu regnen begonnen hatte und wo uns der Geruch von altem Knoblauch aus dem Dunstabzug der Küche ins Gesicht wehte.</p>
<p>Der schwule Hund blieb unter dem Vordach stehen und hielt die Nase in den Wind. Er ging drei Schritte nach vorne, die Nase nun am Boden. Dann kackte er, mitten auf dem Fahrradweg. Dieser Dackel oder Pudel oder was es war, ich konnte die Rassen nie auseinanderhalten, kackte so einen riesen Haufen, dass ich erwartete, sein Arsch würde gleich davon angehoben werden. Mit großen runden Augen guckte er mich an, immer noch vorwurfsvoll, aber auch erleichtert, irgendwie glücklich. Wer ist nicht glücklich, wenn er schön kacken kann? Das bedenkt man viel zu selten, aber wenn man dann Verstopfung hat, verflucht man das Leben und kramt hektisch das Rizinusöl raus.</p>
<p>Der Köter kackte fertig, kam rasch unter das Vordach zurück, kratzte sich das Ohr, blickte nun zufrieden drein und wollte wieder nach drinnen. Ich machte die Tür auf, das Vieh trottete hinein, legte sich in der Nähe des Barhockers auf den Bauch und begann zu dösen.</p>
<p>Ich verstand in diesem Moment, dass Hunde die besseren Menschen sind. Sie nerven einen nur, wenn es unbedingt sein muss, wenn es um Leben und Tod, um Hunger, Stuhlgang oder wenigstens um Spiel und Spaß geht. Sie gehen auch nur aus diesen Gründen ins schlechte Wetter hinaus. Ansonsten liegen sie unter dem Tisch, vögeln mit irgendwelchen Artgenossen oder lecken ihrem Herrchen die Eier. Eine halbe Currywurst drücken sie sich auch dann noch rein, wenn sie den Bauch schon voll haben und kacken müssen. Okay, ab und zu prügeln sich Hunde auch mal, schreien sich an und so weiter. Aber eigentlich wollen sie nur ihre Ruhe haben. Genau wie ich.</p>
<p>Das Messer kam mir entgegen gelaufen.<br />
&#8222;Da steckst Du ja!&#8220;, sagte er erfreut. &#8222;Was hast´n gemacht?&#8220;<br />
&#8222;Wir reden später&#8220;, sagte ich leichtfertig, während im Hintergrund der Friseur mit Sascha im Arm die Treppe heruntermarschiert kam. Ich ging weitertrinken und weitertrinken, fummelte an irgendeiner Frau herum und wachte am nächsten Morgen mit pochenden Kopfschmerzen und einer blutig gebissenen Unterlippe auf. Das Messer habe ich nie mehr wiedergesehen. Ein entfernter Bekannter erzählte mir später, der Typ sei betrunken von einer Eisenbahnbrücke gestürzt und auf der Stelle tot gewesen. Vielleicht ist er aber auch nur nach Kanada ausgewandert. Ich habe es nicht gesehen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/karlguevara.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/karlguevara.wordpress.com/30/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/karlguevara.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/karlguevara.wordpress.com/30/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/karlguevara.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/karlguevara.wordpress.com/30/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/karlguevara.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/karlguevara.wordpress.com/30/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/karlguevara.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/karlguevara.wordpress.com/30/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/karlguevara.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/karlguevara.wordpress.com/30/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/karlguevara.wordpress.com/30/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/karlguevara.wordpress.com/30/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karlguevara.wordpress.com&amp;blog=9320044&amp;post=30&amp;subd=karlguevara&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>33 Dinge, die Du heute tun kannst, statt ins Büro zu gehen</title>
		<link>http://karlguevara.wordpress.com/2009/09/16/33-dinge-die-du-heute-tun-kannst-statt-ins-buro-zu-gehen/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 07:10:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karlguevara</dc:creator>
				<category><![CDATA[leaving things undone]]></category>
		<category><![CDATA[arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[büro]]></category>
		<category><![CDATA[idler]]></category>
		<category><![CDATA[müßiggang]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Leg Dich in den Park. 2. Trink ein Bier vor vier. 3. Lade Deinen Freund/Deine Freundin/Deine Flamme auf ein Eis ein. (Dann gehen schon zwei nicht ins Büro!) 4. Schreib ein Manifest. 5. Übe Dein Instrument. 6. Triff Dich mit einem Arbeitslosen und frag ihn nach seinem Tagesablauf. 7. Höre Deine drei Lieblingsplatten, hintereinander, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karlguevara.wordpress.com&amp;blog=9320044&amp;post=13&amp;subd=karlguevara&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Leg Dich in den Park.</p>
<p>2. Trink ein Bier vor vier.</p>
<p>3. Lade Deinen Freund/Deine Freundin/Deine Flamme auf ein Eis ein. (Dann gehen schon zwei nicht ins Büro!)</p>
<p>4. Schreib ein Manifest.</p>
<p>5. Übe Dein Instrument.</p>
<p>6. Triff Dich mit einem Arbeitslosen und frag ihn nach seinem Tagesablauf.</p>
<p>7. Höre Deine drei Lieblingsplatten, hintereinander, auf dem Bett liegend, ohne sonst irgendwas zu tun.</p>
<p>8. Lies den <a href="http://www.idler.co.uk">Idler</a> und die <a href="http://www.amazon.de/Anleitung-zum-M%C3%BC%C3%9Figgang-Tom-Hodgkinson/dp/3453630025">Anleitung zum Müßiggang</a>.</p>
<p>9. Geh zum Biobauern und kaufe Zutaten ein. Koche zuhause ein Festmahl. Lade jemanden ein, der es mit Dir teilt.</p>
<p>10. Geh mit einem Hund aus dem Tierheim spazieren.</p>
<p>11. Setze Dich unter einen Baum und warte auf die Erleuchtung oder auf Ameisen. Je nachdem, was zuerst kommt.</p>
<p>12. Besuche Deine Oma. Wenn Du keine Oma mehr hast, besuche eine andere Person, die viel Zeit alleine verbringt.</p>
<p>13. Mache eine Liste mit zehn überflüssigen Dingen in Deinem Haushalt. Stelle sie bei eBay ein, verschenke sie oder wirf sie weg.</p>
<p>14. Frühstücke ausgiebig in einem Café nahe Deiner Arbeitsstelle. Versetze Dich gedanklich in die Situation Deiner Kollegen, die in diesem Moment <em></em>am arbeiten sind. Bestelle Kaffee nach und lies in Ruhe die Zeitung.</p>
<p>15. Treib mal wieder Sport, ohne auf Leistung zu achten. Strenge Dich nur so sehr an, dass es Dir Spaß macht.</p>
<p>16. Organisiere eine Nachbarschaftsparty. Lade alle ein, auch Deine vermeintlichen Feinde.</p>
<p>17. Besuche Deine alte Grundschule. Vielleicht triffst Du noch einen Lehrer, den Du kennst.</p>
<p>18. Verbringe den ganzen Tag im Freien ohne Handy und Computer.</p>
<p>19. Lerne mindestens drei neue Leute kennen und frag sie, was sie von ihrer Arbeit halten. Erklär ihnen, warum Du heute blau machst und wie gut es sich anfühlt.</p>
<p>20. Mal das Bild, komponiere das Lied, schreibe das Gedicht, das Du schon so lange im Kopf hast. Heute ist Zeit dazu.</p>
<p>21. Besuche ein Museum oder eine Touristenattraktion in Deiner Stadt.</p>
<p>22. Kauf Dir eine Einwegkamera und dokumentiere damit Deinen Faulenzertag.</p>
<p>23. Suche einen See in Deiner Nähe und gehe schwimmen, auch wenn das Wasser kalt ist.</p>
<p>24. Erledige etwas für einen lieben Menschen mit zu wenig Zeit.</p>
<p>25. Geh angeln.</p>
<p>26. Melde Deinen Fernseher ab und werde das Gerät los.</p>
<p>27. Tanze zu einer Musik, die Du sonst nicht ausstehen kannst. Höre erst auf, wenn Du beinahe umfällst.</p>
<p>28. Lächle wildfremde Menschen an, während Du an einem Grashalm kauend fröhlich durch die Straßen wanderst.</p>
<p>29. Organisiere einen Flashmob. Lass ihn zur Mittagszeit stattfinden, damit die Büromenschen ihre Pause sinnvoll nutzen können.</p>
<p>30. Bettle um Geld, bis Du genug für ein Steak zusammenhast. Wenn Du Vegetarier bist, geht auch ein Sojabratling.</p>
<p>31. Mache eine ausgiebige Weinprobe bei einem großen Händler. Kaufe erst, wenn Du betrunken bist, die beste Flasche für einen lieben Menschen.</p>
<p>32. Arbeite im Garten. Wenn Du keinen Garten hast, besorge Dir Topftomatensamen und Basilikum, und fang an, Dein Mittagessen in Deiner Wohnung zu züchten.</p>
<p>33. Ergänze diese Liste. Verlinke sie, um andere zu inspirieren.</p>
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		<title>Alles über meine Mutter. Und Karl Guevara</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 04:39:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karlguevara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karl Guevara]]></category>
		<category><![CDATA[gegenmaßnahme]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
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		<description><![CDATA[Kürzlich las ich von Menschen, die aus Ego-Gründen ihren eigenen Namen googlen. Um dann zu sehen, wie wichtig sie sind. Ich selber bin kein allzu regelmäßiger Internet-Nutzer, aber das erschien mir dann doch irgendwie absurd. Aber, wie das Leben so spielt, die Idee blieb natürlich hängen. Und als ich dann heute so am Laptop saß, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karlguevara.wordpress.com&amp;blog=9320044&amp;post=3&amp;subd=karlguevara&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich las ich von Menschen, die aus Ego-Gründen ihren eigenen Namen googlen. Um dann zu sehen, wie wichtig sie sind. Ich selber bin kein allzu regelmäßiger Internet-Nutzer, aber das erschien mir dann doch irgendwie absurd. Aber, wie das Leben so spielt, die Idee blieb natürlich hängen. Und als ich dann heute so am Laptop saß, etwas gelangweilt, googlete ich einfach mal meinen Namen: Karl Guevara. Ich war mir sicher, dass niemand sonst auf der Welt diesen bescheuerten Namen tragen würde, eine unerklärliche Mischung aus Revolutionsheld und ostdeutschem Schlagersänger … doch ich sollte eines besseren belehrt werden: Offenbar gibt es tatsächlich noch einen Karl Guevara auf der Welt! Und anscheinend hat der nichts besseres zu tun, als <a href="http://www.articleresources.net/Author/8911/Karl-Guevara.html">Artikel über Kreuzfahrtreisen</a> zu schreiben.</p>
<p>Ich war mein ganzes Leben noch auf keiner Kreuzfahrt. Würde es auch nicht wollen. Aber es gibt da einen Typen, der genauso heißt wie ich, und der nichts macht, außer auf dicken Pötten durch die Karibik zu kreuzen und dann hunderte Artikel darüber zu schreiben und zu verkaufen.</p>
<p>Das konnte so nicht weitergehen. Ich hatte nie etwas zu sagen. Habe mich nie über irgendwas beschwert. Aber meinen guten Namen durch einen allzu leicht ergooglebaren Kreuzfahrtreisenden zu belasten, das war dann doch zu viel. Dieses Blog ist meine Gegenmaßnahme.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/karlguevara.wordpress.com/3/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/karlguevara.wordpress.com/3/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/karlguevara.wordpress.com/3/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/karlguevara.wordpress.com/3/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/karlguevara.wordpress.com/3/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/karlguevara.wordpress.com/3/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/karlguevara.wordpress.com/3/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/karlguevara.wordpress.com/3/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/karlguevara.wordpress.com/3/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/karlguevara.wordpress.com/3/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/karlguevara.wordpress.com/3/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/karlguevara.wordpress.com/3/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/karlguevara.wordpress.com/3/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/karlguevara.wordpress.com/3/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karlguevara.wordpress.com&amp;blog=9320044&amp;post=3&amp;subd=karlguevara&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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